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Zweiter Platz beim Finale in Recklinghausen 

 

 

Samstag fand das Finale der ViVaWest Ruhrpotttour in Recklinghausen statt. 

Auf der extrem kurvigen und anspruchsvollen Strecke hat Karsten beim Hobbyrennen direkt ab Start das Tempo hochgehalten, um das Feld zu dezimieren. Zunächst bildete sich eine siebenköpfige Gruppe, die sich erst auf fünf und dann auf vier Fahrer reduzierte. Zur Rennhälfte attackierte Dennis Gräf vom Team Nutrixion, so dass sich nur noch Karsten und Dennis an der Spitze wiederfanden.  

Obwohl Karsten permanent das Tempo hoch hielt, griff Dennis eine Runde vor Schluss an, konnte sich aufgrund der besseren Kurventechnik absetzen und das Rennen für sich entscheiden. Der zweite Platz genügte Karsten, um sich nach seinen Siegen in Schaffrath und Duisburg den Gesamtsieg der ViVaWest Ruhrpott Tour zu sichern. Dritter des Rennens wurde Torsten Dropp vom Team Hackmann.

 

Dominik Ivo Dritter bei Schmitter Nacht von Hürth

 

Nach der Tour de France hat sich Profi Nils Politt vom Team Katusha Alpecin bei der Schmitter Nacht von Hürth in bestechender Form gezeigt. Bei seinem Heimrennen über 48 Km setzte er sich direkt nach dem Start ab und konnte eine halbe Runde Vorsprung herausfahren. Obwohl kurz darauf einige Fahrer zu ihm aufschließen konnten, setzte er sich später erneut ab und überrundet im Alleingang das Hauptfeld. Als sich kurz vor der Überrundung Dominik Ivo zusammen mit Phil Bauhaus vom Profi Team Sunweb absetzte, kannte Nils keine Gnade und führte mit einer Demonstration seiner Stärke das Feld wieder an die beiden heran. Im Finalsprint musste sich Dominik, der auf der Flucht einige Körner gelassen hatte, Lokalmatador Hans Pirius von der RSG Hürth geschlagen geben und wurde Dritter. Lennart Klein sprintete auf den vierten Platz vor Simon Happel, der Fünfter wurde. Christian Noll kam als Siebter ins Ziel.

 

Michael Pfeil verpasst Titelverteidigung knapp

 

Michael Blasczyk hat bei der WM der Senioren in St. Johann in seiner Altersklasse (Masters 4) den Titel des Zeitfahrweltmeisters gewonnen. Michael Pfeil wurde in seiner Altersklasse (Masters 5) Vizeweltmeister. Ralf Romagna komplettierte die Erfolgsbilanz des Vereins mit einem zehnten Platz im Airport-Sprint.  

Die Senioren-WM findet seit 49 Jahren traditionell in der letzten Augustwoche im österreichischen St. Johann statt. Fast 3.500 Teilnehmer aus allen Kontinenten kämpfen in ihren Altersklassen um die Titel des Straßen- und Zeitfahrweltmeisters. Außerdem stehen der Airport- und der Bergsprint auf dem anspruchsvollen Veranstaltungsprogramm. Besonders die 20 Kilometer lange Zeitfahrstrecke stellte die Fahrer vor große Herausforderungen. Ein steiler Anstieg vor dem Wendepunkt und Gegenwind auf dem Rückweg zehrten an der Substanz. Blasczyk gewann hier mit einer Zeit von 25'49 Minuten vor Torsten Endres ebenfalls aus Deutschland und Jesper Nielsen aus Dänemark. Routinier Michal Pfeil, der bereits mehrfach in St. Johann triumphieren konnte, musste sich dieses Mal knapp geschlagen geben. Mit einer Zeit von 25'54 Minuten wurde er Zweiter hinter Thomas Mattes und vor Andreas Lentfort (beide Deutschland).

 

Gute Besserung!

Die Verletzung nach dem Sturz von Alexander Steeb in Kleve vergangenen Sonntag hat sich im Nachhinein doch als schwerer herausgestellt als zunächst diagnostiziert. Bei einer Nachuntersuchung in Köln wurde ein Beckenbruch festgestellt der heute erfolgreich operiert wurde. Alexander ist nun auf dem Weg der Besserung. Wir wünschen baldige Genesung, damit er so schnell wie möglich wieder auf dem Rad sitzen kann.

 

 

 
 

Alexander Steeb schwer gestürzt

Nach dem Solosieg von Alexander Nordhoff in Stolberg gestern Abend, schlug heute die Stunde der Sprinter. In Kleve waren auf einem zwei Km langen Rundkurs 35 Runden zu absolvieren. Trotz mehrfacher Ausreißversuche, an denen auch stets Fahrer des Team Kern-Haus beteiligt waren, konnte sich aufgrund des sehr hohen Tempos und des Gegenwindes auf der Zielgeraden kein Fahrer entscheidend lösen. Auch Top Profi Simon Geschke vom Team Sunweb, der dieses Jahr bereits den Giro d´Italia und die Tour de France bestritten hat, hatte gegen die Konkurrenz keine Chance. Somit kam es nach 70 Km zu einem Massensprint, der bereits drei Runden vor Schluss von Simon Happel, Alexander Nordhoff und Alexander Weifenbach mustergültig angefahren wurde. Im Finale konnte Dominik Ivo sowohl Aaron Grosser vom Team Sauerland NRW als auch Dennis Klemme vom Stevens Racing Team distanzieren und nach dem Gewinn der NRW Landesmeisterschaft im Mai seinen zweiten Saisonsieg feiern. Christian Noll sprintete auf den vierten Rang vor Dorian Lübbers, Hardy Zimmermann und Simon Geschke.

Das Jedermannrennen lief ähnlich ab. Auch hier gab es diverse Ausreißversuche, die aufgrund des Gegenwindes auf der Zielgeraden jedoch vereitelt wurden. Erik Fischer konnte sich drei Runden vor Schluss absetzen, wurde jedoch ebenfalls nach einer Runde wieder gestellt. Somit lief alles auf einen Massensprint hinaus. Während das vordere Feld auf der rechten Fahrbahnseite noch taktierte, traten Dennis Gräf vom Team Nutrixxion und Erik Fischer zeitgleich auf der linken Seite an und lieferten sich bis zum Zielstrich ein Kopf an Kopf Rennen, das Erik mit wenigen Zentimetern Vorsprung für sich entscheiden konnte.

Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz Alexander Steebs, der auf ein Fahrzeug der Veranstalter aufgefahren war, das auf der Rennstrecke angehalten hatte. Alexander wurde ins nahegelegene Krankenhaus gebracht, wo jedoch keine Knochenbrüche oder schwerere Verletzungen festgestellt werden konnten. Seine Teamkollegen fuhren ihn anschliessend nach Köln, wo er morgen weitere Untersuchungen über sich ergehen lassen wird. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung!!

 

 

 
 

Podium auch im Derny Rennen

Im Rennen der KT/A/B Klasse über 72 KM in Stolberg-Breinig hat Alexander Nordhoff einmal mehr seine Fluchtqualitäten unter Beweis gestellt. Bereits im ersten Renndrittel löste sich eine vierköpfige Spitzengruppe unter Beteiligung der beiden Team Kern-Haus Fahrer Simon Happel und Alexander Nordhoff. Nach einem Sturz in der Gruppe fand sich Alex alleine an der Spitze wieder. Trotz Nachführarbeit des rad-net Rose Teams konnte er seinen Vorsprung ausbauen und einen ungefährdeten Solosieg einfahren. Zweiter wurde Alexander Küsters vom Team Dauner vor Dorian Lübbers vom Team Heizomat. Im Sprint des Hauptfeldes kam Alexander Weifenbach auf Rang sechs. Im Dernyrennen musste sich Alexander Nordhoff Bahnspezialist Lucas Liss und Robert Retschke geschlagen geben und wurde Dritter.

 

 

 
 

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